FunkenHerz - die WortWerkStatt

"Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit." (Nelson Mandela)

FunkenHerz, meine Schreibwerkstatt, ist die Materialisierung eines Wunsches, einer Leidenschaft.

Meines Wunsches, das Wissen über zwischenmenschliche Beziehungen, Verhalten, Veränderungs - und Lösungsmöglichkeiten von Konflikten auf dem Hintergrund der Annahmen des Konstruktivismus, zu verbinden mit meiner Liebe zum Schreiben und zur Arbeit mit Menschen. Menschen zu helfen, ihr Licht zu erkennen und vielleicht zu lernen, es nicht mehr unter den Scheffel zu stellen.

Seit 1995 Jahren bilde ich mich bewusst in dieser Richtung weiter, damals machte ich mich auf den Weg. Mit dem Wunsch im Rucksack, heraus zu finden, wie es besser gehen kann in der Welt und auch was dafür zu tun. Einen kleinen Beitrag leisten, damit die Zukunft unserer Kinder von Frieden, Freiheit, Mitgefühl, Verantwortung und Selbstbestimmung geprägt ist.

Ich wünsche mir, dass ich mit meiner Arbeit Menschen helfen kann, ihren eigenen Schatz leuchten zu sehen.

Denn "... wenn du dich klein machst, dient das nicht der Welt. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich einkringelst, damit andere um dich herum nicht verunsichert sind.... Wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewußt anderen Menschen die Erlaubnis, das selbe zu tun. Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben, wird unsere Gegewart ohne unser Zutun andere befreien." (Nelson Mandela)

 

Schreibend sich selbst entdecken : Poesie – und Bibliotherapie

„Worte sind Luft. Aber die Luft wird zum Wind, und der Wind macht die Schiffe segeln.“ (A. Koestler)

Jeder Mensch hat eine Geschichte und jede Geschichte ist wahr.

Das Lesen und Hören von Geschichten, Gedichten oder Musik ruft innere Bilder und Vorstellungen in uns hervor, die verdichtet werden können in eigenen Gedichten oder Geschichten. Im Vordergrund steht das individuelle Erleben, der ganz eigene Zugang, die persönliche Resonanz.

Sprache hat eine heilende Kraft, wenn sie achtsam und fürsorglich gebraucht wird. Die eigene Sprache spiegelt die innere Realität eines Menschen wieder. Diese Realität entsteht aus tatsächlich Erlebtem und aus Erinnertem, das oft durch vergangene Zeit verzerrt wird.

Das Schreiben über Erlebtes erlaubt uns aus Distanz und aus einer neuen Perspektive auf die eigenen Vorstellungen und Haltungen, über uns, die anderen und die Welt zu blicken.

Sich artikulieren, innere Befindlichkeiten ausdrücken zu wollen, ob als Bild, als Wort oder als Lied ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Schreiben dient in der Poesietherapie als Medium zum Ausdruck der inneren Befindlichkeit.

Kreativität ruht in jedem von uns, daher ist es nicht hilfreich, das in einer Schreibgruppe oder Einzelarbeit Produzierte aus einem literarisch ästhetischen Gesichtspunkt zu betrachten.

Das Entstandene steht für sich selbst.

Damit kann in vertrauensvollem, geschütztem Rahmen weitergearbeitet werden.

Die Entdeckungsreise kann beginnen.

Die äußeren Formvorgaben ( Haikus, Elfchen,… ) dienen lediglich als Bauplan. Ein Rahmen, der Orientierung geben kann. Die lyrische Form benutzt Bilder und Metaphern, so dass der Schreibende sich nicht völlig zeigen muss.

Schreiben hilf uns unsere Gedanken zu strukturieren, zu ordnen, im vermeintlichen Chaos einen Plan zu erkennen und so die Sprachlosigkeit zu beenden.

In Zeiten persönlicher Krisen ist das Heraustreten aus der Sprachlosigkeit ein wichtiger und heilsamer Schritt im Prozess einer Neuorientierung und Sinnfindung.

Poesietherapie kann hier begleitend und initiierend wirken.

Die Freude am Schreiben steckt in jedem von uns. Jeder ist sozusagen ein Dichter.

„Die Poesie schafft, dort wo sie wirkt, immer eine besonderen Ort mit einer besonderen kreativen Stimmung.“ ( G. Rest-Hartjes )

 

Das Pro-Bono-Prinzip

Schreibwerkstätten sind für mich keine elitäre Angelegenheit. Ich will nicht so tun, als wollte ich damit kein Geld verdienen. Aber es ist mir wichtig, Menschen, die finanzielle Probleme haben oder nur über ein geringes Einkommen verfügen, die Teilnahme an einem meiner Angebote zu ermöglichen.

Das bedeutet, pro Kurs oder Workshop werde ich theoretisch einen Pro-Bono-Platz einplanen. Dies wird mit den Gebühren der anderen Kursteilnehmer verechnet. Es gilt: Vertrauen gegen Vertrauen. Ich werde natürlich keine Verdienstbescheinigungen oder sonstige Nachweise verlangen.